Nosetracking ist…..

eine neue Beschäftigungs-Variante im Bereich der Nasenarbeit, die dem Aufgabenbereich von professionellen Spürhunden, wie Drogen- oder Sprengstoffspürhunden nachempfunden wurde.

Dabei sucht der Hund im Hobbybereich natürlich nicht nach explosiven Stoffen, sondern nach ungefährlichen Gerüchen wie z.b. Anisöl.

Dem Hund ist es egal auf welchen Zielgeruch er konditioniert wird. Die Ausbildung ist im Grunde identisch.

Zu Beginn lernt der Hund einen Duftstoff kennen – in unserem Fall ist es Anis. Durch gezielte Übungen versteht er mit der Zeit, dass es sich lohnt diesen Duft aufzuspüren. Das Suchen an sich muss er dabei natürlich nicht lernen. Es ist ihm praktisch in die Wiege gelegt worden. Aber durch gezielte Übungen können diese Fähigkeiten weiter verbessert werden und er lernt wie er seinem Hundeführer den Fund der Geruchsquelle anzeigen kann.

Im Vergleich zu professionellen Spürhunden die meist nur auf ein oder zwei Gerüche konditioniert werden, wird der Hund beim Nosetracking mit verschiedenen Duftstoffen konfrontiert. Welchen Geruch er jeweils suchen soll erfährt er durch eine Geruchsprobe. Somit ergibt sich eine größere Variabilität. Hat der Hund einmal das System verstanden kann im Prinzip alles gesucht werden.

Fürs Nosetracking eignet sich jeder Hund unbeachtet seiner Rasse, seines Alters, seiner körperlicher Fitness und seiner Vorkenntnisse.

Die Ausbildung erfolgt spielerisch in kleinen Schritten wobei das Tempo individuell angepasst werden kann.

Nostracking gliedert sich in drei Aufgabenbereiche auf

  • Flächensuche  (Indoor- und Outdoor)
  • Geruchsdifferenzierung
  • Suchstrecken

In allen drei Bereichen werden reale Umgebungen verwendet so dass dem Hund überall Suchaufgaben gestellt werden können. Das Training kann dabei sowohl in der Gruppe wie auch alleine erfolgen.

Die Sucharbeit lastet den Hund sowohl körperlich wie auch vor allem geistig aus. Bei aktiven Hunden wird die Konzentrationsfähigkeit gestärkt und unsichere Hunde erlangen durch die erfolgreiche Suche ein größeres Selbstvertrauen. Die gemeinsame Arbeit stärkt die Bindung zwischen Hund und Hundeführer.