Die Bereiche

Die GEGENSTÄNDE

Wird ein Gegenstand angefasst haften an ihm die Geruchsmoleküle der Person die ihn berührt hat. Befindet sich ein Gegenstand, wie ein Schlüssel, eine EC-Karte, ein Handy oder ähnliches über einen längere Zeit im Besitz einer Person und wird zudem oft mitgeführt haften sehr viele Geruchsmoleküle seines Besitzers an ihm. Der Gegenstand bildet eine starke Geruchsquelle. Nach dieser soll der Hund suchen. 

Im Training verwenden wir unterschiedliche Gegenstände, sogenannte Zielobjekte, aus verschiedensten Materialen und unterschiedlichen Größen, damit der Hund sich bei der Suche nicht auf einen Grundstoff fixiert. 


SPUR

Eine Person hat auf ihrem Weg einen Gegenstand verloren. Zum wiederfinden wird der Hund mit einer Geruchsprobe dieser Person an der Spur angesetzt.  Er soll ihr folgen und den Gegenstand beim auffinden anzeigen. 

Erfahrene Hunde können helfen den Streckenverlauf einer Person zu rekonstruieren. Wo hat sich die Person länger aufgehalten, was hat sie verloren, wo hat sie gesessen und was eventuell angefasst. 

Die Spurarbeit ist somit eine Mischform zwischen Mantrailing und der klassischen Fährtenarbeit. 

Wie beim Trailen dient der Individualgeruch einer Person als Grundlage für die Suche. Der Hund muss diese Geruchsspur von den Geruchsspuren anderer Personen differenzieren.

Wie bei der Fährte läuft der Hund spurtreuer. Jedoch nicht weil er durch den Hundeführer auf einer vermeintlichen Spur gehalten wird, sondern weil er durch gezielte Übungen erkannt hat das es sich lohnt ihr genauer zu folgen, da in ihrer Nähe das Zielobjekt zu finden ist. 

SUCHE

Hat sich eine Person lange Zeit in einem Bereich aufgehalten und ist dort viel hin und her gelaufen – oder  hat sie einen Gegenstand weggeworfen, so kann der Hund keiner direkten Spur folgen sonder muss  in der Fläche nach der Geruchsquelle suchen.

Die Größe der Suchfläche, die Zugangsmöglichkeit zum Zielobjekt, die Höhenlage und Verleitungen durch andere Gerüche können die Suche erschweren.  

GERUCHSDIFFERENZIERUNG 

Bei der Geruchsdifferenzierung soll der Hund den Geruch einer Person von den Geruch anderer Personen unterscheiden. 

Dazu werden Gegenstände von mehreren Personen in einer Fläche ausgelegt. Dem Hund wird die Geruchsprobe von einer dieser Personen gezeigt und muss nun den zugehörigen Gegenstand finden.

Es kann aber auch umgekehrt ein Objekt gezeigt werden und der Hund muss den Zugehörigen Eigentümer aus einer Reihe von Personen finden.  

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