Aniswichtelspiel

Die Festtage rücken näher und so haben wir uns auch in diesem Jahr ein kleines Weihnachsspiel für euch überlegt. Los geht es am kommenden Sonntag den 29.11.2015  und endet am  24.12.2015.  Es handelt sich um ein Wichtelspiel.

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Ihr sucht 4 kleine Blechdosen, die sich an 4 verschiedenen Orten befinden. Ihr entscheidet selber wie viele Verstecke ihr suchen möchtet.  In jeder Dose befindet sich ein kleines Geschenk. Dieses sollt ihr an euch nehmen und gegen ein eigenes, von euch gewähltes, ersetzen. Auf diese Weise beschenkt ihr den nächsten Sucher mit einer Kleinigkeit. Hierbei kommt es nicht auf einen hohen Preis an. Die Behälter sind nicht besonders groß (9cm hoch, 6,5cm Durchmesser),  so das nur kleine Figuren in Frage kommen. Denkbar wäre aber auch etwas selbst gebasteltes oder ein Liedertext, Gedichte, oder ein Bild. Laßt euch inspirieren. Zum Schutz vor Nässe haben wir das Geschenk in eine kleine Tüte gegeben. Verwendet diese bitte weiter für euer eigenes. Bitte verzichtet auf essbares. Das lockt nur Ungeziefer an und bleibt notfalls auch nicht haltbar.

Die Lage der Suchfelder entnehmt ihr bitte der Beschreibung weiter unten.

Wir dachten es wäre vielleicht schön, wenn wir während der Zeit alle miteinander kommunizieren könnten, so würde man sehen wer das hinterlegte Geschenk erhalten hat.  Ich habe euch daher alle zu einer Whatsapp- Gruppe, die ich speziell nur für das Spiel einrichtet habe, hinzufügen. Ich hoffe das ist für jeden ok. Bitte stellt euch, wenn ihr am Spiel teilnehmt kurz vor (euren Namen, in welcher Gruppe ihr seid und was ihr für einen Hund habt) und postet ein Foto des gefundenen Geschenks – möglichst ohne Umgebung. Nutzt den Chat bitte nur für Informationen zum Spiel. Solltet ihr ein Versteck nicht finden schreibt mich bitte persönlich an, damit wir abstimmen können ob ihr an der richtigen Stelle gesucht habt und wir im Notfall prüfen können ob die Dose noch vorhanden ist.
Wer kein Whatsapp hat schickt mir bitte ein Bild. Ich würde es dann für euch in die Gruppe stellen.

Jedes Suchfeld hat eine eigene Beschreibung. Lest sie euch gut durch und versucht herauszufinden wo sich die Wichtelmänner jeweils aufgehalten haben und wo dabei das Geschenk abhanden kam. Die Karte und die Fotos sollen euch weitere Hilfen geben. Der beschriebene Wegverlauf führt euch zum Suchfeld. Unterwegs wurde keine Anisspur gelegt. Euer Hund muss erst im Suchfeld aktiv werden. 🙂
Bitte achtet darauf, daß ihr beim auffinden des Verstecks nicht beobachtet werdet und daß das Döschen wieder gut verborgen wird.

Spielanleitung

Die vier Wichtelmänner

Die Produktion am Nordpol kann schon seit vielen Jahren die große Nachfrage an Weihnachtsgeschenken nicht mehr alleine bewältigen.  So gibt es überall auf der Welt kleine Subunternehmen die mit an der Herstellung der Bestellmenge beteiligt sind. Kurz vor Weihnachten werden diese Geschenke dem Weihnachtsmann übergeben. Das ist gar nicht so einfach die Übergabe muss im Verborgenen stattfinden. Niemand soll erfahren, dass der Nordpol nicht mehr in der Lage die Aufgabe alleine zu lösen. Auch hierzulande gibt es vier fleißige Wichtelmänner: Tino, Nathan, Heiko und Sandro die den Sommer über fleißig geschuftet haben und viele Geschenke fertigstellen konnten. Heute soll die Übergabe stattfinden. Leider passiert dabei jeweils ein kleines Missgeschick.

SANDRO

Sandro fuhr die Straße am Bolzplatz vorbei. Die Aussicht im Dunkeln durch den Park laufen zu müssen ließ ihn erschaudern. „Wenigstens leuchtet der Mond heute richtig hell“ versuchte er sich beruhigend einzureden. Er parkte den Wagen am Parkplatz vor der Kampfarena  und stieg aus. „Geh schon mal los und halt dich fern von den beleuchteten Wegen“ hatte der Weihnachtsmann gesagt. “ Ich werde mich unterwegs bei dir melden. Keine Angst dir wird nichts geschehen.“
Sandro schulterte den Sack mit den Geschenken und ging vom Parkplatz geradeaus in den Park hinein. Auf dem Fußballplatz war noch Betrieb und die Scheinwerfer warfen ein schwaches Licht auf den Weg. Dadurch fühlte er sich sicherer und lief schnellen Schrittes  bis zum Ende des Stadions. Dort bog er links in den Trampelpfad ein. Bäume säumten den Weg doch auch hierhin fiel noch etwas Licht vom nahegelegenen Fußballplatz.  Die Schatten waren unheimlich und die ganze Zeit hatte Sandro das Gefühl verfolgt zu werden. Immer wieder drehte er sich hektisch um und leuchtete mit seiner Taschenlampe in die Dunkelheit hinein. Nachts sollen sich Geister und fiese Gestalten in dieser Gegend herumtreiben erzählte man sich.
Als der Weg sich gabelte wussten Sandro nicht so recht wo lang er gehen sollte. Er entschied sich in der Nähe des Fussballstadions zu bleiben. Daher bog er wieder links in den stark belaubten Weg ab. Beinahe hätte er den Graben übersehen. Das fehlte noch das er sich hier verletzt. Ein beherzter Sprung und das Hinderniss war überwunden.
In diesem Bereich gab es viele Kaninchenlöcher und Sandro musste aufpassen nicht zu stolpern. Er kam nur langsam voran. Das passte ihm gar nicht. Er fühlte sich immer unwohler in seiner Haut. Endlich erreichte er wieder einen befestigten Weg. „Wenn ich so weiter mache habe ich mich gleich im Kreis gedreht“ dachte er sich. Es half nichts er musste wohl oder übel nach rechts abbiegen – weiter in die Dunkelheit hinein. Immer wieder hörte er es knacken im Gebüsch am Wegesrand und auch der Schrei des Waldkauzes steuerte nichts zur Beruhigung bei.  Am Ende des Weges musste er sich wieder entscheiden. Links sah er einige Laternen zwischen den Bäumen leuchten. Er entschied sich für diese Richtung und erreichte einen kleinen Bolzplatz. Zahlreiche Baumstämme lagen hier. Die Aufräumarbeiten nach dem großen Sturm waren wohl immer noch nicht abgeschlossen.  Zu groß war die Angst weiter im Dunkeln zu wandern und so lief er nach rechts auf den beleuchteten Weg, die Anweisungen des Weihnachtsmanns bewusst ignorierend.
Fast hatte er die Strasse erreicht da klingelte das Handy. Vor Schreck hätte er fast einen Herzinfarkt bekommen. Eine Nachricht, kurz und knapp. „Komm zum Kinderspielplatz!“ Der kürzeste Weg dort hin führte über den dunklen Weg zu seiner linken. Es half nichts. Er musste da durch. Nach wenigen Schritten umschloss ihn die Dunkelheit. Da! Was war das? Da war doch was…! Panik überkam ihn und er rannte los. Der Sack auf seinem Rücken wippte hin und her. In seiner Angst bemerkte er nicht, das ein Geschenk dabei herausfiel. Er rannte und rannte. Über die nächste Kreuzung hinweg und dann nach links. Völlig ausser Atem kam er beim Weihnachtsmann an. Er gab ihm die Geschenke und sah zu das er schnellstmöglich aus dieser Gegend herauskam. Die Dankesworte das Weihnachtsmanns hörte er dabei fast nicht mehr.

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TINO
Er parkte seinen Wagen auf dem kleinen Parkplatz neben der Schule. „Geh in den Wald hinein und halte dich dann fern von der Zivilisation. Ich werde dich schon finden.“ hatte der alte Mann gesagt. Etwas präziser hätte er sich schon äußern können fand Tino doch nicht feige ging er neben der Mauer in den Wald hinein und hielt sich zunächst einmal rechts. Vorbei an den Baumsäulen die im Mondschein gehn Himmel ragen, an des Försters Hütte vorbei folgt er dem Weg. Noch waren die Gärten einiger Häuser zu sehen.  Halt dich fern von der Zivilisation dröhnt in seinem Kopf. An der nächsten Möglichkeit bog er nach links in den Trampelpfad ein. Der Weg wurde zusehends schlechter. Matschig war es hier und in der Dunkelheit hatte er Angst über die knorrigen Wurzel der vielen Bäume zu stolpern.  Sollte er sich das Genick brechen? Er stampfte weiter durch die Dunkelheit und kam auf einen breiten Weg. Er orientiert sich nach links. Langsam könnte er mal auftauchen dachte er sich. Der Rucksack auf seinem Rücken wurde immer schwerer und schwerer. Auf der linken Seite trabte, nur wenige Meter von ihm entfernt, ein Reh im Mondschein über die Lichtung.
Nach einigen Metern gelangte er an eine Kreuzung. Tino fluchte vor sich hin. Wie lange soll er hier noch herumlaufen? „Ich renn hier doch nicht bis zum Sankt Nimmermannstag herum.“ Er hatte die Faxen dick und entschied sich links herum zum Auto zurück zu gehen. “ Wenn er meint das er mich so findet dann …. Bitte schön.
Auf halber Strecke sieht er einen kleinen See, der idyllisch im Mondschein liegt. Er konnte nicht mehr. Der Rücken schmerzte. Der Sack schien unerträglich schwer. Tino setzte sich auf einen der Baumstämme. „10 Minuten warte ich noch und dann ist Schluß.“ 
Während er den schlafenden Gänsen zusah – hätten die nicht schon längst unterwegs in wärmere Gefilde sein müssen – hörte er Schritte auf dem Schotterweg.
Na endlich! Tino sprang auf und riß dabei den schweren Sack hoch. In der Hektik übersah er das kleine Geschenk das dabei herausgefallen war.
„Ich dachte schon du wolltest mich bis Weihnachten hier sitzen lassen. Ich hab doch nicht die ganze Nacht Zeit.“
Der Weihnachtsmann entschuldigte sich für sein spätes Erscheinen. Er nahm den schweren Beutel an sich und die beiden gingen ihres Wege.

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NATHAN

Nathan fuhr auf den Parkplatz zur Waldschenke und stellte den Wagen ab. Zu dieser frühen Uhrzeit war hier noch nichts los. Frühestens in einer Stunde würden die ersten Eltern ihre Kinder zum nahegelegenen Waldorfkindergarten bringen und die ersten Gäste für das Restaurant trafen noch später ein. Die Sonne müsste gleich aufgehen. Sicherheitshalber sollte er vielleicht trotzdem seine Taschenlampe mitnehmen. Er hatte grobe Informationen zum Treffpunkt erhalten. Mit dem Sack voller Weihnachtsgeschenke auf seinem Rücken machte er sich auf den Weg. Laut Anweisung sollte er an der Waldschänke vorbeigehen und weiter geradeaus in den Wald hinein wandern. Gesagt getan. Das kleine Restaurant ließ er rechts liegen und ging weiter  „Mist habe ich abgeschlossen? Wo sind mein Schlüssel“ überlegte er. Hektisch kramte er in seinen Taschen herum während er weiterlief. Da waren sie doch. In seiner Hosentasche, wo auch sonst. Vor lauter Sucherei hatte er gar nicht auf den Weg geachtet. Er stand vor einem größeren Unterstand. Davon hatte der Weihnachtsmann aber nichts gesagt. Er sollte doch einen Graben überqueren. Er entschied sich links abzubiegen. Am Ende erreichte er den Graben. Irgendwo musste es einen Übergang geben. Er bog links ab. Nach einiger Zeit erreichte er rechts eine Treppe. Über einige Steine konnte er den Graben überwinden. Die Dinger waren glitschig. Beinahe wäre er ins Wasser abgerutscht. Auf der anderen Seite sollte er sich immer links halten bis er eine Brücke erreicht, die wieder über den Graben führt. Warum dieser Umweg. Nathan fing an zu zweifeln. Warum hatte er sich den Weg nicht aufgeschrieben. Aber am Telefon klang alles so einfach.  Egal es wird schon stimmen. Der Weihnachtsmann wird schon wissen warum.
Die ersten Sonnenstrahlen brachen durch die Bäume, als er auf der Brücke stand, und tauchten den See im Morgennebel in ein idyllisches Bild.
Es ging weiter nach rechts am See entlang. Er lag gut in der Zeit und so setzte er sich auf eine Bank um die schöne Seelandschaft zu bewundern. Er verweilte eine weile und brach schließlich wieder auf.
Nach einigen Metern sah er rechts in eine kleine Lichtung. War da nicht eine Gestalt? In dieser Gegend soll es noch Wolpertinger geben. Kleine, scheue, meist nachtaktive Tiere. Es sieht aus wie ein Hase mit Flügeln und einem Geweih.
Aus seiner Perspektive konnte er es nicht richtig erkennen. Er ging ganz langsam in die Lichtung hinein um das scheue Tier nicht zu erschrecken. Die Geschenke in seinem Beutel klapperten beim laufen hin und her. So war er zu laut. Er stellte den Beutel in eine dunkle Ecke der Lichtung. Hier wird ihn wohl keiner finden. Er schleichte weiter Richtung Seeufer. Da sah er es dicht am Wasser sitzen. Was für ein süßesTier. Ein Ast knackte unter Nathans Schuh und schon war das scheue Tier verschwunden. Etwas enttäuscht ging er zurück richtung Weg. Im Dämmerlicht stolperte er, kam ins straucheln und fiel rücklings auf den Boden. Verdammt. Wie kann man denn so verrottet sein. Er war über den eigens abgestellten Beutel gestolpert.Ausser ein paar Schleifspuren an den Händen ist zum Glück nichts passiert. Er rappelte sich hoch und nahm den Sack wieder auf,  ohne zu bemerken, daß bei dem Zusammenstoß ein Geschenk aus seinen inneren herausgerollt war. Er lief weiter und traf am nächsten Treppenabgang auf den alten Mann im roten Anzug. Nathan unterhielt sich mit ihm noch eine Weile über dies und das und ging schließlich zum Auto zurück. 

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HEIKO

Heiko hatte im Vorfeld genaue Instruktionen eingeholt. Nichts wollte er dem Zufall überlassen. Er hatte den Weihnachtsmann so lange gelöchert bis er eine exakte Wegbeschreibung erhalten hatte. In der Navi-app hatte er sich den Weg bereits angesehen. Ja er war bestens gerüstet als er bei Sankt Johann auf den Parkplatz bog. Er war etwas knapp in der Zeit, aber wenn er etwas schneller ginge müsste er es noch pünktlich schaffen. Ein paar Jugendliche saßen an einem Auto und unterhielten sich. Von Heiko nahmen sie keine Notiz. Ansonsten war zur späten Nachmittagszeit, mitten in der Woche hier nichts mehr los.
Zügigen Schrittes lief Heiko auf dem angegebenen Weg in den Wald hinein. Er war schon etliche Meter vom Parkplatz entfernt, als ihm ein kräftiger Mann mittleren Alters entgegen kam. In seinem alten, dreckigen Mantel sah er irgendwie schäbig aus. Unwillkürlich faste Heiko seinen Beutel fester. Schon dachte er der Mann wäre an ihm vorbeigezogen, als dieser plötzlich nach dem Geschenkesack griff und kräftig daran zog. Heiko schrie und versuchte den Beutel zu halten, aber er war noch nie der kräftigste. Nach einer kurzen Rangelei musste er sich geschlagen geben. Der Dieb rannte mit seiner Beutel davon. Heiko versuchte ihm, schimpfend und fluchend, zu folgen. Zu Beginn war er ihm noch knapp auf den Fersen, aber der Fremde war schneller und schaffte es zu entkommen.
Völlig ausser Atem kam Heiko am Parkplatz an. „Ist hier gerade ein Mann mit einem Beutel vorbeigerannt“ fragte er die Jugendlichen. Sie erzählten ihm, daß ein Bulli auf den Parkplatz gefahren ist, in welches der Mann mit Beutel sprang und davon brauste. Es war ein großer roter Wagen. Das Kennzeichen hatten sie sich leider nicht gemerkt. Es half nichts, er musste die Polizei einschalten.
Es war gar nicht so einfach dem Herrn Kommissar zu erklären was passiert war ohne den genauen Grund für seinen Aufenthalt im Wald zu nennen. Der Polizist hatte sich alles notiert und auch die Aussagen der Jugendlichen aufgenommen. Nun konnte Heiko nichts mehr tun wie abzuwarten was die Ermittlungen ergeben.

………. wir werden euch über die Entwicklung auf dem laufenden halten.

Zwei Tage waren seit dem Überfall vergangen und bis lang hatte Heiko nichts mehr von der Polizei gehört. Er war kurz davor zu verzweifeln. All die Arbeit und die viele Kinder die nun keine Geschenke erhalten werden. Er saß am Frühstückstisch doch er bekam keinen Bissen herunter.
Das klingeln des Telefons riss ihn aus seinen trüben Gedanken. Der Herr Kommissar meldete sich am anderen Ende der Leitung. Er erzählte Heiko das eine junge Frau beim Spaziergang mit ihrem Hund eine Entdeckung in der Burg gemacht hatte. „Wir haben eventuell das Diebesgut gefunden. Es passt auf ihre Beschreibung. Könnten Sie bitte hier vorbeikommen und schauen ob es sich um ihre Sachen handelt. Parken sie in Marl an der Gräwenkolkstraße auf Höhe der Hausnummer 109. Gehen Sie den Fußweg links neben dem Hinweisschild entlang bis Sie zum Bachlauf kommen Dort treffen wir uns.

Heiko machte sich sofort auf den Weg und war bereits nach zehn Minuten am beschriebenen Treffpunkt. Die Herren Polizisten erwarteten ihn bereits. Bitte folgen Sie uns. Wir müssen noch ein Stück laufen. Sie folgten dem Weg am Bachlauf entlang. Die Strecke schlängelt sich wie der Bach durch das Gelände vorbei an knorrigen und auch zum Teil umgestürzten Bäumen. Hier und da waren Stücke eines alten Geländers zu sehen. Nach den starken Regenfällen war der Wasserstand des kleinen Bächleins erstaunlich hoch. Schließlich biegt der Bach stark links ab, während der Weg weiter gerade aus verläuft. Links am Rand folgt ein Geländer dem Wegverlauf. Er wirkt hier, so entfernt vom Silvert-Bach irgendwie fehlplatziert. Etwa auf Mitte des Zaunstücks bogen der Herr Kommissar und sein Mitarbeiter rechts in einen Trampelpfad ab. Sie gingen weiter bis in eine Lichtung. Schon aus der Ferne erkannte Heiko den in der Mitte platzierten Beutel. Wir haben ihn dort hingelegt um keine Beweise zu zertrampeln sagte der eine Polizist. Gefunden haben wir ihn dort drüben. Er zeigt mit dem Finger Richtung Fundstelle. Heiko schaute sich den Beutel genauer an. Ja er sah aus wie seiner. Er konnte so schnell nicht feststellen ob noch alles vollständig vorhanden war, aber der Sack war vollgestopft mit lauter kleinen und großen Päckchen. Heiko war erleichtert. Weihnachten war gerettet. Schauen Sie zu Hause in Ruhe nach ab alles vorhanden ist. Wir sind mit unseren Untersuchungen erst einmal fertig. Vom Täter fehlt leider nach wie fehr jede Spur. Heiko bedankte sich und lief schnell mit dem Beutel nach Hause, bevor noch jemand fragen konnte was sich genau in den Päckchen befand. Er musste den Weihnachtsmann anrufen und eine neue Übergabe vereinbaren. Hoffentlich ging diesmal alles glatt. Das kleine Geschenk, das einige Meter neben der ursprünglichen Fundstelle lag hatten weder Heiko noch die Polizei bemerkt.

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