Wie beginne ich ein Nosetracking-Spiel mit meinem Hund

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Nosetracking -Spiele sind so angelegt, das die Mensch-Hund-Teams sie irgendwann in einem bestimmten Zeitrahmen eigenständig lösen können.

Als Aufgabe kann eine Strecke oder ein Suchfeld abgelaufen werden, in denen es Verstecke zu finden gilt. Bei einigen Spielen wird nach einem Lösungswort gefragt, bei anderen kann etwas eingesammelt werden oder es wird ein Beweisbild gefordert. Die genauen Details stehen jeweils in der Spielanleitung

Es sollten nur Hunde an die Aufgabe angesetzt werden, die bereits die erforderlichen Grundlagen erlernt haben. Der Hund sollte also in der Lage sein den genannten Geruchstoff zu finden.

Um die richtige Ausarbeitung eines Suchfeldes geht es hier im folgenden:

Bevor das Team an den Start geht sollte sich der Hundeführer die Beschreibung der Aufgabe genau durchlesen. In dieser findet er auch Angaben zur Lage des Suchgebietes. Es macht durchaus Sinn die Texte, Koordinaten und Linkangaben sowie eventuell vorhandene Bilder im Smartphone abzuspeichern, damit sie sich auch bei schlechtem Internetempfang öffnen lassen.

Nun kann es los gehen. Der Hundeführer muss zuerst den Startbereich anhand der Beschreibung finden. Vor Ort sollte noch einmal ein Abgleich mit der Spielanleitung erfolgen. Erst wenn man sicher ist, im richtigen Bereich zu stehen sollte der Hund an den Start gehen.

Dies erfolgt in einer dem Hund bereits gewohnten Art und Weise. Bei einem Suchfeld empfiehlt es sich den Hund erst einmal mit einem Bleib- Kommando absitzen zu lassen, oder ihn an einem Baum anzubinden. Anschließend geht der Hundeführer in das Feld und tut so als ob er etwas versteckt und kehrt zu seinem Hund zurück.

Dieser wird nun, in für die Aufgabe gewohnter Art und Weise, angesetzt. Da dies bei jedem Hund anders ist kann hier keine genaue Anleitung abgegeben werden.
Ein verändertes Startritual würde den Hund unnötig verwirren und führt eventuell dazu, das er gar nicht mit der Suche beginnt.

Bei der Suche benutzt man am besten je nach Suchgebiet eine ca. 5m lang Leine. So kann der Hundeführer direkt sehen, was der Hund macht und kann zeitnah belohnen falls er etwas findet.
Nach jedem Fund und somit nach jeder Belohnung wird der Hund wieder mit dem Startritual angesetzt.

Der Hundeführer sollte sich während der gesamten Durchführung wie in einer Trainingssituation verhalten. Er muss sich dabei vor allem auf den Hund konzentrieren. Das Wissen über den Einfluss des Wetters, insbesondere der Thermik kann zudem hilfreich sein, um den Hund richtig zu lesen. Es ist nicht Aufgabe des Hundeführeres die Gegend nach einem Versteck zu scannen. Sonst wäre der Hund überflüssig und er könnte die Disziplin selbst erledigen. Das klingt logisch, aber das ist nicht einfach einzuhalten, da wir Menschen ungerne die Kontrolle abgeben.

Ein großes Suchgebiet sollte in kleinere Bereiche unterteilt werden, durch die man den Hund systematisch führt. So kann sicher gestellt werden, das alles abgesucht wurde und der Hund nicht überfordert wird. Pausen zwischen den Bereichen können eingebaut werden.

Sollte der Hund in der Suche nicht fündig werden, sollte am Ende noch einmal ein eigener Geruchsträger im Notfall die Geruchsprobe versteckt werden, damit der Hund ein Erfolgserlebnis hat. Das eigene Versteck sollte jedoch nicht im direkten Suchbereich angelegt werden und muss unbedingt nach der Arbeit entfernt werden, um das Gebiet und die nähere Umgebung nicht zu kontaminieren.

Keinesfalls sollte man enttäuscht sein, wenn der Hund nicht erfolgreich ist. Dies kann zur Demotivierung des Hundes führen, und den Spaß an der Arbeit komplett zerstören. Es gilt: „Haben Sie Spaß mit ihrem Hund und vermeiden Sie jeden Erfolgsdruck“.

Es kann immer Mal vorkommen, daß bei der Suche ein Versteck versehendlich „zerstört“ wurde, weil der Hund das versteckte Objekt apportiert oder weggekratzt hat. Wenn möglich sollte es in diesem Fall, an exakt der selben Stelle, wieder hergerichtet werden, damit auch nachfolgende Mannschaften noch suchen können. Auch eventuelle Tarnungen sind wieder herzurichten. Ist eine Korrektur nicht mehr möglich muss der Einrichter des Spiels benachrichtigt werden.

Seien sie bei der Suche umsichtig. Warten sie mit dem Suchstart bis eventuelle Passanten vorbeigezogen sind. Menschen können alles gebrauchen und die Gefahr das sie das Suchobjekt mitnehmen ist groß.

Wir freuen uns immer über eine Rückmeldung zur erfolgten Suche, ganz egal ob erfolgreich oder nicht. Im ersten Fall wissen wir daß das versteckte Objekt noch vorhanden ist, im zweiten das wir eventuell einmal kontrollieren sollten ob es überhaupt noch an Ort und stelle liegt.

Wir wünschen allen Teilnehmer viel Spaß bei der Suche………

Auf die Nasen…..fertig……los!

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